Gewaltfreie Kommunikation (GfK)

Das Konzept der >Gewaltfreien Kommunikation< wurde von dem Psychologen und Therapeuten Dr. M. Rosenberg entwickelt. Es baut auf den Ansätzen des Psychologen Carl Rogers auf, erfuhr aber seine Weiterentwicklung durch Rosenbergs Spezialisierung auf Kommunikation und Konflikt-Einsätze (auch in sozialen und politischen Bereichen).

Das Geniale an dem Konzept der >Gewaltfreien Kommunikation< ist seine äußerlich einfache Methode, mit der sich gleichzeitig eine gute Kommunikation wie eine andere Bewusstheit und innere Selbständigkeit entwickeln lassen. Diese Methode hat Rosenberg in seinem Buch >Gewaltfreie Kommunikation< beschrieben. Freilich bleibt es eine Sache der Erfahrung, diese Einsichten im Konkreten fruchtbar zu machen.

 

„Es geht also darum, uns an etwas zu erinnern, das wir bereits kennen – nämlich daran, wie unsere zwischenmenschliche Kommunikation ursprünglich gedacht war.“

Marshall B. Rosenberg: Gewaltfreie Kommunikation, S. 22

„Durch die Gewaltfreie Kommunikation werden Sie verstehen, dass
– alles, was ein Mensch jemals tut, ein Versuch ist, Bedürfnisse zu erfüllen;
– es für alle Beteiligten förderlicher ist, Bedürfnisse durch Kooperation statt durch Konkurrenz zu erfüllen;
es Menschen von ihrer Natur her Freude bereitet, zum Wohlergeben anderer beizutragen, wenn sie das freiwillig tun können.“

Marshall B. Rosenberg: Gewaltfreie Kommunikation, S. 1